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Kegelrobbe
Kegelrobbe

Rätselhaftes Robbensterben

Kegelrobben – lange Zeit waren sie aus der Ostsee komplett verschwunden und ihre Rückkehr galt als
sehr unwahrscheinlich. Doch seit geraumer Zeit sind diese gefährdeten Tiere zurück an MVs Küsten und
jede Sichtung lässt auf eine erneute Ansiedlung in unserem Teil der Ostsee hoffen.

Doch seit dem vergangenen Herbst wird diese Hoffnung getrübt: Vermehrt wurden tote Kegelrobben an den
Stränden Rügens und des Greifswalder Boddens gefunden.

Sind wir Menschen am dem mysteriösen Robbensterben schuld?

Rund 6 Kilo Fisch frisst eine Robbe am Tag, Fisch und Krabben, die die Existenzgrundlage unserer Fischer sind.
Gibt es hier einen Zusammenhang?

Die Ostsee und unsere Natur liegen uns am Herzen, aber auch unsere Fischer sind uns wichtig.
Deshalb gehen wir für dich der Sache auf den Grund.

Die Interviewpartner zum Thema Robbensterben:

  • Dr. Vivica von Vietinghoff, Tierärztin
  • Dr. Michael Dähne, Kurator für Meeressäuger des Deutschen Meeresmuseums
  • Martin Cloppenburg, Staatsanwalt
  • Linda Westphal, Meeresbiologin am Meeresmuseum in Stralsund, erforscht die Kegelrobben
  • Michael Schütt, Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender der Fischereigenossenschaft Freest eG
  • Steffen Sprenger, Ranger im Biosphärenreservat Südostrügen
  • Jochen Lamp, Umweltschutzorganisation World Wide Fund for Nature, kurz WWF, in Stralsund

Wer während einer Strandwanderung oder vom Boot aus Meeressäugetiere beobachtet oder tote Exemplare 
entdeckt, kann dies an das deutsche Meeresmuseum in Stralsund melden und den Forschern damit helfen die Ursachen für das Robbensterben zu klären. 
Auf seiner Seite www.deutsches-meeresmuseum.de/sichtung-melden/ stellt das Meeresmuseum auch eine 
App zur Verfügung, damit Sie ihre Meldung bequem loswerden können. Natürlich finden Sie dort aber 
auch eine Telefonnummer und ein Meldeformular, das Sie per Email oder per Post schicken können.